Wasserversorgungssysteme

Wasserversorgungssysteme sind immer dann in der Diskussion, wenn es um Geld geht. Denn neben anderen kommunalen Versorgungssystemen, wie der Wärme- und Stromversorgung oder der Müllverwertung, kann man auch Wasserversorgungssysteme privatisieren.

Das wird mit Private Equity realisiert. So kann eine Kommune mit kurzfristigen Einnahmen den Haushalt sanieren. Damit sich das Anlagemodell aber rechnet, Wasserversorgungssysteme zu privatisieren, steigt langfristig der Wasserpreis. So geschehen in Berlin, wo nun der Senat versucht, das Wassernetz wieder zurückzukaufen. Denn nur mit Wasser in der öffentlichen Hand kann dem Bürger und der ansässigen Industrie ein stabiler Preis ohne Renditeabsichten garantiert werden.

Gerade in Zeiten, in denen die Wirtschaft nicht allen Menschen einen Arbeitsplatz zu guten Konditionen anbieten kann, müssen viele Leute auf den Preis schauen und werden teilweise sogar politisch aktiv. Auch beim Gas und Strom schauten in den letzten Jahren vermehrt die Menschen auf ihre Rechnung und leiteten einen Anbieterwechsel ein. Denn der Strom- und Gasmarkt ist liberalisiert. Jeder Bürger hat die Möglichkeit, sich den billigster Stromanbieter zu suchen und nur von diesem Strom zu beziehen. Ein Preisvergleich im Internet macht es möglich. Dieser tagesaktuelle Vergleich, der direkt mit Ihrem Anbieter und Ihrem Tarif vergleicht, zeigt Ihnen interessante Preisdifferenzen auf.

Mehrere hundert Euro Einsparpotenzial sind in einem durchschnittlichen Haushalt vorhanden, wenn man sich am billigster Stromanbieter orientiert. Dabei kann der billigster Stromanbieter auch ein Ökostromanbieter sein. So können Sie dazu beitragen, die Energiewende in Deutschland schneller voranzubringen und sparen sogar bares Geld dabei. Ebenso ist es mit Gas möglich. Auch hier schlummern in vielen deutschen Haushalten hohe Einsparpotenziale.